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16.12.09
Aktive
Gruppen, entstehende Gruppen, Gruppen-Versuche, inaktive
Gruppen ...
www.shg4us.de/hauptseite.html
Dies
ist eine Selbsthilfegruppe für Verbündete im Raum
Köln-Bonn.
Auf der Homepage
gibt es für die Mitglieder einen geschützten Bereich mit
Chat. Eine anonyme Mitgliedschaft ist nicht möglich.
(Die
Gruppe ist aktiv. Stand:
08.08.09)
Borderline-Angehörigen-Selbsthilfegruppe
in
München:
www.shz-muenchen.de/ini_vor.php?kat2=Gesundheit&initext=Borderline
(Die
Gruppe ist aktiv. Stand: 10.08.09)
Selbsthilfegruppe
für Verbündete in Berlin
(Friedrichshain-Kreuzberg):
www.selbsthilfe-treffpunkt.de
bzw.
www.selbsthilfe-treffpunkt.de/psyche.htm
(Die Gruppe ist aktiv. Stand:
22.07.09)
Selbsthilfegruppe
für Verbündete in
Bamberg:
www.seko-bayern.de/index.....regbez=&ss1=Missbrauch
Partner bzw.
www.selbsthilfebuero.de
Website der AWO-Bamberg
(Die Gruppe
ist sehr klein, aber aktiv. Stand: 08.08.09)
Selbsthilfegruppe
für Borderline-Partner bzw. -Angehörige in
Mannheim:
www.gesundheitstreffpunkt-mannheim.de/index.php?id=110
(Die Gruppe ist aktiv. Stand: 08.08.09)
Vielleicht
bald eine Selbsthilfegruppe
für Verbündete in
Mannheim:
www.gesundheitstreffpunkt-mannheim.de/index.php?id=81
(Die Gruppe befindet sich im Gründungsstadium.
Stand: 08.08.09)
Liste mit Selbsthilfegruppen für
Borderline-Angehörige:
www.borderline-plattform.de/angehoerige/html/ang_gruppen.html
Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch
kranker Menschen in Kiel:
www.kibis-kiel.de/Termine.htm
Infos zu dieser Gruppe und weiteren
Angehörigen-Gruppen.
SHG
von Angehörigen psychisch kranker Menschen in
Stuttgart:
www.angehoerigestuttgart.de/1.html
bzw.
www.angehoerigestuttgart.de/6.html
Bundesverband Angehörige psychisch kranker
Menschen:
www.bapk.de
bzw.
www.psychiatrie.de/familienselbsthilfe.....landesverbaende/
Infos und Links zu den Landesverbänden und
Selbsthilfegruppen.
„Netzwerk Verbündete“
- eine therapeutische Initiative:
www.evelynboettger.de
bzw.
www.evelynboettger.de/kurse_gruppen.html#verebündete
www.vfp.de/verband.....-partner-missbrauchter-frauen.html
Artikel aus der Verbandszeitschrift.
(Die
geplante Selbsthilfegruppe kam 2007 leider nicht zu
Stande.)
Inaktive Selbsthilfegruppe für
Verbündete in
Hannover:
www.kibis-hannover.de/no_cache/themensuche......=132427
Die Beratungsstelle
„Anstoß“ bietet Hilfe bei der Reaktivierung
an:
www.anstoss.maennerbuero-hannover.de
bzw.
www.anstoss.maennerbuero-hannover.de/selbsthilfegruppe
Infos zur Selbsthilfegruppe für Betroffene.
Tipps
zur Gruppenarbeit:
www.gesundheitstreffpunkt-mannheim.de/index.php?id=72
www.kibis-kiel.de/regeln.html
Engl. Infos zu Selbsthilfegruppen für Verbündete
in den USA:
www.supportforpartners.org/support_groups.html
bzw.
www.supportforpartners.org/sg_materials.html
3 hilfreiche Texte bzw. Vorlagen für
Selbsthilfegruppen: Zusammenfassung, Satzung, Fragebogen für
neue Gruppen-Mitglieder
http://rotelinien.de/selbsthilfe.html
Infos zu realen Selbsthilfegruppen (SVV), Gruppen im
Internet, fehlender Förderung etc.
Meine
Gedanken zu Selbsthilfegruppen:
Es
gibt Selbsthilfegruppen ...
-
speziell für Verbündete.
- , die
sich auf die vielfältigen Folgeerscheinungen bzw. Symptome
und Erkrankungen konzentrieren: Depression, Sucht (Alkohol,
Drogen, Medikamente etc.), Zwänge, Essstörungen, Ängste,
SVV, usw.
-
für Angehörige von psychisch kranken Menschen.
-
für Borderline-Partner bzw. -Angehörige.
-
für Partnerschaftsprobleme.
Im besten Falle
steht dem Verbündeten eine Vielzahl von hilfreichen
Selbsthilfegruppen zur Verfügung.
Eine
Selbsthilfegruppe finden: Tageszeitungen, Internet (z. B.
www.nakos.de,
www.selbsthilfenetz.de),
Beratungsstellen etc. können hierbei weiterhelfen.
Je
größer eine Stadt ist, desto größer ist
wahrscheinlich auch das Angebot an geeigneten Selbsthilfegruppen.
Wer am Wohn- oder Arbeitsort keine Gruppe findet, der muss ggf.
einen längeren Weg und einen gewissen Zeitaufwand in Kauf
nehmen. Verbündeten, die großen Wert auf ihre
Anonymität legen, kann dies allerdings auch
entgegenkommen.
Eine Selbsthilfegruppe
gründen: Ich habe großen Respekt vor den
mutigen, engagierten Verbündeten, die eine Selbsthilfegruppe
ins Leben rufen. Die Gründung kann ggf. durch
Selbsthilfe-Beratungsstellen, Therapeuten oder bereits aktive
Gruppen für Überlebende/Verbündete unterstützt
werden.
Wichtige Aspekte bei Selbsthilfegruppen:
Vertraulichkeit, Verschwiegenheit (bzw.
Schweigepflicht) und der Schutz der persönlichen Daten der
Mitglieder sind sehr wichtig. Ggf. ist eine anonyme Teilnahme
möglich.
In
der Gruppe sollte ein respektvoller, offener, ehrlicher,
freundlicher, hilfsbereiter und toleranter Umgang vorherrschen.
Der respektvolle und tolerante Umgang mit anderen Menschen,
deren Eigenheiten, Stärken und Schwächen, Ansichten und
Lebensweisen etc. ist sehr wichtig. Die Offenheit für neue
Erkenntnisse und andere Erfahrungen ermöglicht Veränderungen.
Teilnahme-Pflicht: Die Pflicht zur verbindlichen,
regelmäßigen
Gruppenteilnahme kann eine Hürde darstellen.
Möglicherweise ist man wenig motiviert, wenn es in der
Beziehung gerade prima läuft. Oder es fehlt die Kraft, wenn
die Beziehung gerade sehr belastend ist. Durch die
Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme kommen
Selbsthilfegruppen für Verbündete eher für
Langzeit-Verbündete (Ehepartner und langjährige Partner)
in Frage. Diese Partner bzw. Angehörigen sind auf jahrelange
Unterstützung, Mitarbeit an Problemen und große
Herausforderungen eingestellt.
Wenn
der Neu-Verbündete noch nicht weiß, ob er tatsächlich
längerfristig Verbündeter bleiben möchte, dann ist
wohl eher ein unverbindliches Forum oder eine Beratungsstelle zur
Information und Entscheidungshilfe geeignet.
Eine akute
Krise kann ein guter Zeitpunkt für die Teilnahme an einer
Gruppe sein. Allerdings sollten noch Möglichkeiten zur
positiven Beeinflussung der Situation vorhanden sein.
Die
Selbsthilfegruppe kann eine Art Abladeplatz für „negative“
Gefühle (Verletzung, Frust, Wut, Angst, Verwirrung,
Aggression etc.) sein. Die Überlebende bleibt somit von
diesen Gefühlen verschont. Möglicherweise werden
diese Gefühle in der Gruppe angeregt bzw. bewusster
wahrgenommen. Hierbei ist es sicherlich wichtig, seine Wut nicht
gegen andere Teilnehmer zu richten. Es kann ein Schritt vorwärts
sein, sich Trauer und Schmerz zuzuwenden, diese Gefühle
zuzulassen, anstatt sie in Wut zu verwandeln oder mit Wut zu
überdecken.
Licht und Schatten: In der Gruppe
können schwierige Beziehungssituationen, -krisen und
Trennungen miterlebt werden. Aber genauso können auch kleine
und große Fortschritte und Erfolge gefeiert werden.
Die
Überlebende: Sie kann die Verbündeten-Gruppe sehr
kritisch sehen oder sogar strickt ablehnen. Vielleicht hat sie
Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit bzw. Verschwiegenheit der
Teilnehmer. Sie kann die Gruppen-Teilnahme aber auch sehr
begrüßen, den Verbündeten dazu ermutigen oder
sogar drängen.
Hoffen, Bangen und
Verdrängen: Beim Verbündeten kann die Hoffnung –
mehr zu erfahren, sich gegenseitig zu unterstützen und
Gemeinsamkeiten zu entdecken – vorherrschen. Aber es kann
auch Angst – zu viel zu wissen, zu spüren und zu
erkennen – mitschwingen. Probleme zu verdrängen,
ist eine sinnvolle und nützliche Fähigkeit des Menschen.
Das Verdrängen ermöglicht es einem, (zumindest für
eine gewisse Zeit) weiter zu funktionieren.
Mein
Fazit: Ich halte es für sinnvoll, sich als
Verbündeter über Selbsthilfegruppen zu informieren und
geeignete Angebote auszuprobieren bzw. zu nutzen. Die
Isolation, das Einzelkämpfer-Dasein zu beenden, dies kann ein
wichtiger Schritt sein. Nach meiner Einschätzung
überwiegen die Vorteile und Chancen, die durch die Teilnahme
an einer Selbsthilfegruppe entstehen. Die Gruppe kann für den
Verbündeten ggf. eine stärkende, ermutigende und
heilsame Wirkung haben.
Internet-Forum und/oder SHG: An
einer realen Selbsthilfegruppe teilzunehmen, dies kostet sehr
wahrscheinlich mehr Überwindung, als sich anonym in einem
Forum zu beteiligen. Wenn in der Nähe keine geeignete SHG zu
finden ist, dann können die Fahrtkosten und der Zeitaufwand
bereits stark gegen die Teilnahme an einer realen Gruppe
sprechen. Optimal wäre es wohl, alle sich bietenden
Möglichkeiten zum Austausch zu nutzen. In der Zukunft
könnte es z. B. Online-Treffen geben, die durch
Live-Bildübertragung einem realen Gruppentreffen recht nahe
kommen.
Ob man im Forum oder in der Gruppe offener sein
kann, dies hängt wohl ganz von der Persönlichkeit des
Verbündeten und vom Thema ab.
Anonymität
(im Netz): Sie bedeutet Schutz der persönlichen Daten.
Aber sie birgt auch die Gefahr in sich, dass man nicht respektvoll
behandelt wird bzw. nicht ernst genommen wird. Als Verbündeter
macht man sich durch die Anonymität verletzlicher und
angreifbarer. Allerdings könnte man sich durch sie auch zu
verletzendem Verhalten verleiten lassen.
16.12.09
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